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Der Maack Anhänger ...... The Maack trailer. |
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Was ist schon ein Traktor ohne Job? Irgendwie nutzlos! Also hab ich heute einen alten Ackerwagen gekauft. Ich war schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einem alten Ackerwagen aber irgendwie war da nie das richtige bei. Entweder zu groß oder zu klein, zu vergammelt oder sämtliche Typenschilder fehlten schon und so weiter. Aber nun bin ich endlich fündig geworden. Bei diesem Wagen handelt es sich um einen Anhänger der Firma Maack aus Visselhövede in Norddeutschland. Interessant ist, das Visselhövede nur etwa 25 Km von mir entfernt liegt. Die Firma Maack hat aber schon 1984 die Tore für immer geschlossen. Der Wagen ist Baujahr 1954, paßt also auch zeitlich sehr gut zu meinem Dexta von 1959. Sehr interessant finde ich die für heutige Zeiten unübliche Achsschenkellenkung. Viele Leute sagten zu mir ich solle die Finger davon lassen, weil der Lenkeinschlag viel zu klein ist. Aber schaut Euch das Bild mit der voll eingeschlagenen Lenkung an, das ist doch super. Zum Rumspielen reicht das doch allemale. Diese Art der Lenkung wurde ursprünglich für Pferdewagen verwendet, hat sie doch den Vorteil das die Deichsel nicht schlägt wenn das Gelände uneben war.
In den nächsten Monaten werde ich Euch mit frischen Bildern und ein wenig technischen und historischen Infos rund um diesen schönen Wagen und der Firma Maack auf dem laufenden halten. Viel Spaß.
Einige technische Daten: - Kastenmaß 3,70 x 1,70 Meter. - Achsschenkellenkung - Steckbare Deichsel (ürsprünglich für Traktor oder Pferd geeignet) - Handbremse nur auf die Hinterachse wirkend. - 2,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht.
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What's a tractor without a job? Nothing! So I bought me an old farm trailer today. I've been looking for a trailer that would be just the right size for my Dexta for a long time. Most of the ones I found were either to big or to small, rotten or missing a lot of parts, and so on. But I found one today I liked, it was manufactured by a company named Maack in Visselhovede, a town in northern Germany, about 25 km away from my house. The trailer I bought was built in 1954, and it matches up perfect to my 1959 model Dexta. Look at the pictures below to see how it steers, this is a very rare trailer to have in 2006. Many guys told me that I shouldn't buy a trailer with stub-axle-steering, because they are very stiff and not easy to switch from horse drawn to tractor drawn. But look at the pictures below showing how the wheels will turn almost 90 degrees. This type of steering was built for horse drawn trailers, because the pole can not wobble while driving over rough roadways. I'll like it just fine when I'm "playing farming."
I'll keep you posted on the restoration process with some more pictures in the next couple months, also I hope to have some history about the manufacturer, Maack. I think you will enjoy it, I know I will.
Technical Data: - The trailer is 3,70 meters long and 1,70 meters wide - Stub axle steering - The pole was switchable from horse drawn to tractor drawn (some parts are missing) - Handbrake only works on the rear axle. - 2 1/2 tons total weight.
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Historie über Maack History of Maack |
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Ich hatte Euch ja versprochen etwas über die Geschichte der Firma Maack zu erzählen. Da hatte ich den Mund wohl etwas zu voll genommen, denn das gestaltete sich doch schwieriger als zunächst angenommen. Da die Fa. Maack in Visselhövede ansässig war, war ich der Ansicht, ich hätte hier ein klassisches Heimspiel, schließlich liegt der Ort Visselhövede nur etwa 20 Kilometer von mir entfernt. Mehrfach hab ich Anzeigen in der örtlichen Tageszeitung geschaltet und fragte nach Leuten, die etwas über Maack erzählen können. Die Resonanz war echt dürftig, ganze 2 Leute haben sich gemeldet. Ein ganz besonderer Dank geht hier an Herrn Redecker, ein ehemaliger Mitarbeiter von Maack, der mir freundlicherweise einige Prospekte und Dokumente zur Einsicht gab. Herr Redecker war in den 1980er Jahren bei Maack.
The trailer builder Maack was located just 25 kilometers from my home in Visselhövede in the northern part of Germany. I thought because it was so close to my home that it would be easy for me to find out some history on this type of trailer, but it wasn't. I posted several messages in the local newspaper asking if anyone knew anything about the Maack Company, and if they did would they be willing to share any information they have with me. A gentleman by the name of Mr. Redecker called me, and he was kind enough to give me a good number of sales brochures and other documents. Mr. Redecker was an employee for Maack in the 1980's. Thank you Mr. Redecker! |
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Die Anfänge der Fa. Maack gehen zurück ins Jahr 1925, als sich der Schmiedemeister Hermann Maack selbständig machte. Ab 1932 wurden trotz der Wirtschaftsflaute der Bau von hölzernen Ackerwagen gewagt und nach dem Ende des 2.Weltkriegs begann die Fertigung von luftbereiften Ackerwagen aus Stahl. Das Sortiment wurde ständig erweitert und es umfaste Ackerwagen, Dungstreuer und Jauchewagen. Die gute Qualität der Wagen verschaffte dem Unternehmen einen guten Ruf und unter der Leitung der beiden Schwiegersöhne Niko und Heiko de Vries entstanden weitere Fertigungshallen um der gestiegenen Nachfrage nachzukommen. In der Blütezeit der 50er und 60er Jahre geschäftigte das Unternehmen über 100 Mitarbeiter. In den 70er Jahren führten Absatzschwierigkeiten dazu, die Produktpalette zu erweitern und es wurden neben den Ackerwagen auch Teile für Gabelstapler, Industriewaschanlagen und Verladeanlagen für Überseecontainer hergestellt. Nach dem Tod der Brüder de Vries mußte das Werk verkauft werden. Ab 1985 lief der Betrieb unter dem Namen Heinz Maschinenbau weiter. Ich konnte leider nicht in Erfahrung bringen wieso, aber die Fa. Heinz zog aus den Fertigungshallen aus und verlegte den Firmansitz nach Hesslingen. Vermutlich endet die Produktion der Ackerwagen zu der Zeit, das ließ sich nicht genau herausbekommen. Die ersten leeren Hallen wurden 1987 abgebrochen um einem Aldi-Markt Platz zu machen!! Die letzten Hallen wurden ab 1994 dem Erboden gleich gemacht um Wohnraum zu schaffen.
The history of Maack goes back to the year 1925, when the blacksmith Hermann Maack opened a workshop. The first farm trailers were made in 1932, and built out of wood. The economic conditions were very poor in Germany at this time, because of the war. But when WWII was over Maack started to build rubber tired farm trailers made from steel. The quality of the trailers increased, and so did the demand. The company grew under the leadership of Maack's sons-in-law Niko and Heiko de Vries. As it grew they had to add a couple of new factory floors just to meet the orders that were coming in. They enlarged their business even more with an assorment of manure spreaders and sullage tank trailers. Maack in it's prime employed more than 100 people. But in the 1970's Maack was hit hard with sales difficulties and the assortment of different types of trailers was enlarged again with spares for fork lift trucks, cleaning machines for industrial use and hauling equipment for cargo boxes, but this was not enough, they finally went out of business in 1984. After the death of both the brothers de Vries in 1985 the factory was sold to a Heinz Maschinenbau, Heinz moved into the new building in Hesslingen to build conveyer belts and other industrial equipments. The first demolition works of the old Maack factory started in 1987 to make room for a super-market! The last building razed to the ground in 1994. Now there's nothing left but memories of the days when a company called Maack was steadily building quality trailers for the people of Germany.
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